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Ligurien Geschichte

Montag, 18. Juni 2007

Ligurien ist die dritt kleinste Region Italiens. Sie liegt an der Nordwestküste Italiens und grenzt im Westen an Frankreich. Der Name der Region wurde von seinen vorrömischen Bewohnern, den Ligurern, abgeleitet. Die Ligurer, eine vermutlich vorindoeuropäische Bevölkerung des westlichen Alpenraums, wurden 700 v. Chr. von den Kelten auf die heute Ligurien bezeichnete Küstenregion zurückgedrängt. 238 v. Chr. gerieten sie unter römischer Herrschaft. Der heutige Ort Albenga (Albingaunum) war der Hauptort der Ligurien. Nach dem Eindringen der Römer in der Region bildete die römische Liguria die neunte Region. Sie ging über die heutige Region hinaus, indem die nördlichen Abhänge des Appenin und die Seealpen zwischen Po und Trebia eingeschlossen waren. Wegen der bewaldeten und bergigen Landschaften gab es nicht viele bedeutende Städte. Erwähnenswert sind Dertona (die einzige Kolonie), Pollentia, Alba Pompeia, Hasta und Genua. Die Ligurien wohnten zum großen Teil in Dörfern. Während der Jahrhunderte wurden die geographischen Koordinaten der Region ständig verändert, mal wurde Ligurien erweitert, mal verlor es an Territorium. Heute hat Ligurien eine Fläche von ca. 5420 km² und liegt zwischen Frankreich (Westen), Piemont (Norden), Emilia-Romagna und Toskana (Osten) und dem Ligurischen Meer (Südwesten).